Presse-Infos
20. 09. 2011 10 Jahre ‚Stark im MiteinanderN’ Vor mehr als zehn Jahren war es noch eine rein theoretische Idee, wie Konflikte an Schulen besser gelöst werden können. Heute gehören die vier Bausteine von ‚Stark im MiteinanderN’ zu den nachhaltigsten und erfolgreichsten Präventionsprojekten in Nordrhein-Westfalen.Die Partner Westfälische Provinzial Versicherung, Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe (JRK), arbeitskreis soziale bildung und beratung (asb) und die Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Münster haben ‚Stark im MiteinanderN’ im Jahr 2001 gemeinsam gegründet und seitdem erfolgreich in den Schulen etabliert.
Schule anders erleben mit vier Angeboten Zum Jubiläum eine Feier Rückblick auf 10 Jahre Präventionsarbeit
Präventionsprojekt feiert Jubiläum mit großem Festakt im Rathaus
Die Schule sollte ein sicherer Ort sein – doch selbstverständlich ist das schon lange nicht mehr. Vandalismus, Erpressung, Bedrohung, körperliche Gewalt, aber auch Mobbing und soziale Ausgrenzung sind verstärkt an der Tagesordnung. Mit dem Kooperationsprojekt ‚Stark im MiteinanderN’ lernen Schüler neue Wege, um eine auf Rücksichtnahme und Teamgeist basierende Konfliktkultur zu praktizieren. Das Angebot für Schulen in Westfalen
richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis sechzehn Jahren und besteht aus den vier Projektbausteinen ‚Magic Circle’, ‚Fair Mobil’, ‚Spotlight’ und ‚Cool at School’.
Das Jubiläum war Grund genug, mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus Westfalen, Pädagogen, Projektpartnern und Schulpsychologen sowie vielen weiteren Gästen im Festsaal des Rathauses in Münster am 19. September 2011 zu feiern. In ihren Grußworten betonten NRW-Innenminister Ralf Jäger, der Münsteraner Oberbürgermeister Markus Lewe sowie Stefan Richter, Mitglied des Vorstandes der Westfälischen Provinzial, die hohe Bedeutung gewaltpräventiver Arbeit in Schulen. In seinem Gastvortrag unterstrich Professor Rainer Dollase von der Universität Bielefeld diese Aussage, hob aber zugleich hervor, dass gewaltpräventive Arbeit, damit sie erfolgreich ist, gut strukturiert und organisiert sein müsse, so wie es beim Projekt ‚Stark im MiteinanderN’ der Fall sei.
Die Projektpartner haben im Laufe der zehnjährigen Präventionsarbeit weit über 100.000 Schüler erreicht. Das Projekt wurde mit dem ‚Deutschen Förderpreis der Kriminalprävention’ sowie dem Ehrenpreis vom ‚Bündnis für Demokratie und Toleranz’ ausgezeichnet. Das Ministerium für Generationen, Familien, Frauen und Integration NRW verlieh der Provinzial zudem den ‚ENTERPreis’ für ihr vorbildhaftes gesellschaftliches Engagement. Die
Wirksamkeit der Angebote wird aktuell vom Europäischen Zentrum für Kriminalprävention im Rahmen einer Evaluation aller Projektbausteine untersucht. Die ersten vorliegenden Ergebnisse klingen vielversprechend: Kinder und Jugendliche haben eine positive Veränderung des Klassenklimas wahrgenommen. Somit konnte ein wichtiger Beitrag geleistet werden, das Verständnis füreinander und die Wahrnehmung der Mitschüler untereinander zu fördern.
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26. 07. 2011 Kreatives Engagement gegen Vandalismus ausgezeichnet Die Gewinner des Ideenwettbewerbs ‚Kreativ gegen Vandalismus’ stehen fest. Einen Hauptpreis erhielten drei Schülerinnen der Owweringschule aus Stadtlohn für ihre Fotostory. Sie zeigen darin, wie Langeweile als Beweggrund dazu beiträgt, Gemeinschaftseigentum zu zerstören. Zwei weitere Hauptpreise gingen an das Mauritz-Gymnasium in Münster und die Marienschule in Dülmen. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden kreative Ideen zur Vandalismusprävention, Songtexte sowie Videos und Drehbücher gesucht. Eine Fachjury hatte die schwierige Aufgabe unter den rund 50 Einsendungen, in den drei Kategorien ‚Grafik und Gestaltung’, ‚Film und Drehbuch’ und ‚Musik und Text’ jeweils einen Gewinner zu ermitteln. Zudem wurden fünf Anerkennungspreise für besonderes Engagement ausgesprochen.
Provinzial ehrt Siegerschulen
Neben der Fotostory der Owweringschule aus Stadtlohn überzeugte die Klasse 6c des Mauritz-Gymnasiums aus Münster die Jury. Sie setzte das Thema Vandalismus in einem Musikvideo um. Den dritten Hauptpreis erhielt die Marienschule aus Dülmen für ihren Songtext. „Die Vorgaben des Wettbewerbs sind so gestaltet, dass die Themen einfach in den Unterricht eingebunden werden können. Die Marienschule aus Dülmen hat das Phänomen Vandalismus zum Beispiel im Englischunterricht zweisprachig behandelt und dort den Songtext geschrieben“, berichtet Ralf Tornau, Projektleiter der Provinzial.
Auf die Gewinnerteams wartet jeweils ein besonderer Tag: In der Kategorie ‚Musik und Text’ geht es mit erfahrenen Musikern in ein Tonstudio, die gestalterische Arbeit der Schülerinnen aus Stadtlohn wird gemeinsam mit Grafik- und Kommunikationsexperten zu einem Plakat weiter entwickelt und die Schüler, die ein Musikvideo eingereicht hatten, arbeiten mit Hilfe von Medienexperten an der Umsetzung zu einem Spot.
Der Wettbewerb
Mit dem Projekt ‚Cool at School’ setzt sich die Provinzial bereit seit einigen Jahren für mehr Lebensqualität und gegen Vandalismus an Schulen ein. Bereits zum vierten Mal lobte sie den Wettbewerb ‚Kreativ gegen Vandalismus’ aus. Über 1.000 weiterführende Schulen in Westfalen wurden zum Mitmachen aufgerufen.
Die Preisträger auf einen Blick
Hauptpreise:
Kategorie „Grafik und Gestaltung“ Owweringschule aus Stadtlohn
Kategorie „Film und Drehbuch“ Mauritz-Gymnasium in Münster
Kategorie „Musik und Text“ Marienschule in Dülmen
Anerkennungspreise:
Gymnasium Arnoldinum in Steinfurt
Realschule AM Häusling in Siegen
Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Münster
Von-Galen-Schule in Beelen
Bischöfliche Realschule Warendorf
Neuer Lehrfilm zum Magic Circle
27.01.2011 Ein neu produzierter Lehrfilm zum „Magic Circle“ unterstützt seit kurzem die ErzieherInnen und PädagogInnen von Kindertagesstätten und Schulen. In dem in Münster mit Kindern der Eichendorff- und Marienschule sowie der Kita Gescherweg entstandenen Film wird die Methode des Magic Circle vorgestellt. Zudem werden Anregungen zur Umsetzung in den Schul- und Kindergartenalltag gezeigt. Die Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Münster entwickelte gemeinsam mit der Westfälischen Provinzial Versicherung die Ideen für das Drehbuch. Beide arbeiten seit vielen Jahren eng in dem Projekt „Stark im MiteinanderN“ zusammen. Der „Magic Circle“ ist einer von insgesamt vier Bausteinen, die das Ziel verfolgen, die konstruktive Konfliktkultur und Gewaltprävention an Schulen zu fördern. Was ist der Magic Circle Für Kinder von fünf bis dreizehn Jahren wurde der Magic Circle entwickelt. Regelmäßige Gesprächskreise in einer von Akzeptanz geprägten Atmosphäre fördern systematisch die eigene Wahrnehmung und Empfindung. Schrittweise werden persönliche und soziale Fähigkeiten der Kinder durch aktive Beteiligung und positive Resonanz verbessert. Gefühlen und Empfindungen Raum zu geben, ist das erklärte Ziel des magischen Kreises. Es geht um Beziehungsaufnahme, das Mitteilen von Meinungen, Erlebnissen und Gefühlen. Durch das Handbuch werden dem Anwender die wenigen einfachen Regeln erläutert. Dazu gehören unter anderem ein buntes Tuch, das einlädt im Kreis Platz zu nehmen sowie Anregungen für Themen, die auch den außerschulischen Alltag betreffen können. Neuer Lehrfilm Neben Fortbildungen für Anwender des Magic Circle steht jetzt allen Interessierten und Neueinsteigern zusätzlich ein rund 30-minütiger Lehrfilm zur Verfügung. Dieser zeigt detailliert, wie die Durchführung des magischen Kreises aussehen kann. In einer Einführung präsentiert Kerstin Bender, Sozialpädagogin der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster den Magic Circle und erläutert seine erstaunliche Wirkung. Mittlerweile wurde das Magic-Circle-Handbuch als Arbeitsgrundlage über 3.500 Mal bestellt. Der neue Lehrfilm wird noch einmal für eine weitere Verbreitung sorgen. Er ist für eine Schutzgebühr von fünf Euro über die Internetseite www.miteinandern.de zu beziehen oder über die Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Münster.
02. 06. 2010 Kreatives Engagement gegen Vandalismus ausgezeichnet Wenn sich Schüler mit ihrer Schule identifizieren, tritt der Wille zur Zerstörung in den Hintergrund. Diese Erkenntnis macht sich der Provinzial-Ideenwettbewerb „Kreativ gegen Vandalismus“ bereits seit drei Jahren zunutze. Erneut haben zahlreiche Schulen ihre Ideen für mehr Lebensqualität an Schulen und somit gegen Vandalismus eingereicht. Aus den Wettbewerbsbeiträgen wurden nun zehn Gewinner durch eine Jury ermittelt.
Provinzial ehrt Siegerschulen
Für ihr herausragendes Engagement erhielten die Gerkenschule in Wickede, die Christ-König-Hauptschule in Drensteinfurt sowie die Overbergschule in Ahlen je einen Hauptpreis. Sieben Anerkennungspreise wurden weiteren Schulen in ganz Westfalen zugesprochen. Im Rahmen von „Cool at School“, dem Anti-Vandalismus-Projekt der Westfälischen Provinzial, hatte sich der Wettbewerb an alle weiterführenden Schulen in Westfalen gewandt.
Die Idee des Wettbewerbes
Kreativ und unter Beteiligung der Schüler gestaltete Räume und Flächen bieten weniger Angriffspunkte für Vandalismus. Diese Erfahrung konnte auch in den bisherigen Wettbewerbsdurchläufen untermauert werden. Vor diesem Hintergrund galt es erneut, die besten Ideen für Gestaltung, Umbau, Planung und das soziale Miteinander für eine Schule zum Wohlfühlen zu ermitteln. Die Projekte sollten geeignet sein, den Lebensraum Schule alltagsfreundlicher zu gestalten und so dazu beitragen, Vandalismus und Zerstörung zurückzudrängen. Wertschätzung und Achtsamkeit für alle Schulbeteiligten sollte Ausdruck finden in den Aktionen, Ideen und Projekten, die in diesem Zusammenhang präsentiert werden.
Die Qual der Wahl: Bewertung fiel nicht leicht
Die erneut große Resonanz auf den Wettbewerb und die vielen guten Ideen und Beiträge machten es der Jury, bestehend aus unabhängigen pädagogischen Beratern und Mitarbeitern der Schadenverhütung der Westfälischen Provinzial, nicht leicht. Denn die Wettbewerbsbeiträge waren sehr unterschiedlich. Die Einbindung vieler Schüler, Eltern und weiterer Beteiligter sowie die Eigeninitiative der Schüler mit Beispielscharakter waren für die Jurybewertung wichtig. Darüber hinaus waren der klare Themenbezug zum Vandalismus, Originalität, sowie die erwartete präventive und auf Nachhaltigkeit ausgelegte Wirkung Bewertungskriterien. Um den Lesern einen Überblick zu verschaffen, werden nachstehend die Schulprojekte aus Jurysicht kurz vorgestellt:
Die Siegerprojekte der drei Hauptpreise im Einzelnen:
Für ihr herausragendes Engagement erhält die Gerkenschule in Wickede mit dem Prädikat „Bestes Schulprofil“ einen verdienten Hauptpreis für ihr Bemühen, den Charakter einer Wohlfühlschule aufzubauen. Mädchen und Jungen erleben, dass sie teilhaben können an der Schulgestaltung, dass sie mit anderen zusammenarbeiten, andere ihre Werke weiterführen und Sorge dafür tragen. Auf diesem Wege wird gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung vermittelt – Aspekte, die die wichtigsten Merkmale der Vandalismus-prävention darstellen. Projektleiterin Karin Horner war begeistert von dem Preis. Hatte sie doch bei der von der Provinzial angebotenen Fortbildung zur Vandalismusprävention erfahren und neue Impulse für die Teilnahme erhalten.
Als „Lebendigstes Schülerprojekt“ ehrte die Jury mit einem Hauptpreis die Christ-König-Schule in Drensteinfurt. Neben Toilettengestaltungen, Pausenspielaktivitäten und Aktionen gegen Müll imponierte besonders die schülerinitiierte Podiumsdiskussion aller Schulbeteiligten zum Zustand des Schulumfelds. Dies war die Initialzündung für viele weitere Aktivitäten. So entstanden u. a. Kunstwerke an häufigen Vandalismus-Brennpunkten: den Jungen- und Mädchentoiletten.
Im Kreativwettbewerb hat die Jury die Idee von „Bike Buddies“ an der Overbergschule in Ahlen als „Beste Einzelidee“ bewertet. Das Projekt überzeugte, weil es einerseits einen deutlichen Vandalismus-Brennpunkt ins Visier nimmt – nämlich die Fahrradabstellplätze der Schule. Andererseits lädt es unbedingt zum Nachahmen ein, weil die Idee so einfach wie effektiv ist: eine SchülerInnen-Gruppe beaufsichtigt in den Pausen die Fahrräder, die sonst gerade zu dieser Zeit Ziel kleinerer, aber auch kostspieliger Zerstörungsattacken werden. Projektleiterin Bianca Fedler berichtete bei der Preisübergabe über den nachhaltigen Rückgang von Fahrradzerstörungen. Die so genannten „Bike Buddies“, würden mittlerweile von den Mitschülern akzeptiert. Als positiv habe sich auch die Kennzeichnung der Fahrradabstellplätze für einzelne Jahrgänge herausgestellt.
Der Projektbaustein Cool at School
Cool at School ist ein Projektbaustein des bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreichen Gesamtprojekts „Stark im MiteinanderN“, einem Projekt zur Gewaltprävention und zur Förderung konstruktiver Konfliktkultur an westfälischen Schulen. Mit Cool at School soll ein starkes Bündnis gegen Vandalismus in und an Schulen geschaffen werden. Der Projektbaustein besteht aus drei Elementen: Kernstück ist ein Aktionshandbuch mit vielen Praxisbeispielen. Mit regelmäßigen Fortbildungsangeboten für Grund- und weiterführende Schulen soll Kompetenz vermittelt bzw. Motivation geweckt werden, in der eigenen Schule aktiv zu werden. Wettbewerbe und Aktionen schaffen zudem neue Anreize zum Engagement von Schülern und Schulen.
Weitere Infos zum Projekt mit Vorstellung aller Siegerprojekte erhalten Sie im Internet unter www.miteinandern.de
01. 06. 2009 Kreatives Engagement gegen Vandalismus ausgezeichnet Die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Kreativ gegen Vandalismus“ stehen fest: Für ihr herausragendes Engagement erhalten die Martin-Luther-King Schule und die Realschule im Kreuzviertel aus Münster je einen Hauptpreis. Zwei weitere Hauptpreise gehen an die Minister Stein Schule aus Dortmund und die Gemeinschaftshauptschule in Marsberg. Im Rahmen von „Cool at School“, dem Anti-Vandalismus-Projekt der Westfälischen Provinzial,, hatte sich der Wettbewerb an alle weiterführenden Schulen in Westfalen gewandt.
Provinzial ehrt Siegerschulen
Gesucht wurden die besten Ideen für Gestaltung, Umbau, Planung und das soziale Miteinander für eine Schule zum Wohlfühlen. Die Projekte sollten geeignet sein, den Lebensraum Schule alltagsfreundlicher zu gestalten und so dazu beitragen, Vandalismus und Zerstörung zurückzudrängen. Denn gut geplante Gebäude, kreativ gestaltete Räume und coole Projektideen können viel bewirken.
Bewertung fiel nicht leicht
Die große Resonanz auf den Wettbewerb und die vielen guten Ideen und Beiträge machten es der Jury, bestehend aus unabhängigen pädagogischen Beratern und Mitarbeitern der Hauptabteilung Schadenverhütung der Provinzial, nicht leicht, die insgesamt zehn Preisträger zu ermitteln. Vier Projekte wurden durch einen Hauptpreis herausgehoben und sechs weitere mit einem Anerkennungspreis prämiert. Entscheidend war für die Jury, bei der Bewertung verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Die Einbindung vieler Schüler, Eltern und weiterer Beteiligter sowie die Eigeninitiative der Schüler mit Beispielscharakter waren wichtig. Auch der klare Themenbezug zum Vandalismus, die erwartete präventive Wirkung und die klare Aussage in diese Richtung wurden gewertet. Schließlich kamen Originalität und Nachhaltigkeit als Beurteilungskriterien zum Tragen.
Die Jurybegründung der Hauptpreise (Kurzfassung) im Einzelnen:
Martin-Luther-King Schule Münster
Herausragend bewertete die Jury die Aktivitäten der Martin-Luther-King Schule in Münster. Was bereits im vergangenen Jahr mit einem Toilettenverschönerungsprojekt (ebenfalls ein Wettbewerbsbeitrag) begann, mündete jetzt in einen großen Plan mit zahlreichen Gestaltungsideen im Innen- und Außenbereich der Schule. Gemeinsam geben SchülerInnen und LehrerInnen der Förderschule ihrem Lebensumfeld ein umfänglich neues Gesicht – alles unter dem Motto „Identifikation gegen Vandalismus“. Mit dem Prädikat „ Mutigste Vision“ erhält die Martin-Luther-King Schule daher einen von vier Hauptpreisen.
Realschule im Kreuzviertel
Das umfangreiche Engagement der Realschule im Kreuzviertel in Münster mit dem Ziel, eine Wohlfühlatmosphäre sowie eine Identifikation mit der Schule zu schaffen, bewog die Jury zu einer Platzierung unter den Erstprämierten. Die hohe Präsenz von Schüler-Kunst, das Engagement bei Pausenaktivitäten und das offenkundig freundliche Miteinander aller Beteiligten überzeugten. Mit dem Preis soll einem weiteren Teilprojekt – dem Aufbau einer kleinen Wohlfühloase am Rande des Schulhofs – mit dieser Anerkennung Rückenwind verliehen werden. Mit dem Prädikat „Bestes Schulprofil“ erhält die Realschule im Kreuzviertel für ihre Kunst- und Schulkultur einen verdienten Hauptpreis.
Minister-Stein-Schule in Dortmund
Äußerst angetan war die Jury von dem Projekt „Schülerfirma Pausenspiele“ der Minister Stein in Dortmund. Von der Planung über die Organisation bis zur alltäglichen Durchführung liegt das Projekt in maximalem Umfang in Schülerhänden. Mit kleinem finanziellen Budget und bescheidenen Ansprüchen stellt es ein hervorragendes Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen dar. Das Angebot wird täglich genutzt und spielt im Schulalltag eine permanent wichtige Rolle. Das besondere an dieser Förderschule: Die Schüler erlangen jahrgangsübergreifend selbstorganisatorische Fähigkeiten, lernen Verantwortung zu übernehmen und Achtung gegenüber persönlichem und gemeinschaftlichem Gut. Das Prädikat für diesen Preis: „Lebendigstes Schülerprojekt“.
Gemeinschaftshauptschule Marsberg
Der Jury hat als „beste Einzelidee“ der „Raum der Stille“ in der Gemeinschaftshauptschule Marsberg besonders angesprochen. Stille, Meditation und Besinnung als Gegenpol zur häufigen Alltagshektik eines Schulalltags ist auch als Präventivmaßnahme gegen Vandalismus sinnvoll. Einem sich immer weiter türmenden Druck, der Aggression aufbaut und oft destruktive Verhaltensventile findet, kann hier ein kreatives Angebot entgegengesetzt werden. Dafür muss Raum geschaffen, der gleichzeitig angenehm und zielgemäß gestaltet sein sollte.
Der Projektbaustein Cool at School
Cool at School ist ein Projektbaustein des bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreichen Gesamtprojekts „Stark im MiteinanderN“, einem Projekt zur Gewaltprävention und zur Förderung konstruktiver Konfliktkultur an westfälischen Schulen. Mit Cool at School soll ein starkes Bündnis gegen Vandalismus in und an Schulen geschaffen werden. Der Projektbaustein besteht aus drei Elementen: Kernstück ist ein Aktionshandbuch mit vielen Praxisbeispielen. Mit regelmäßigen Fortbildungsangeboten für Grund- und weiterführende Schulen soll Kompetenz vermittelt bzw. Motivation geweckt werden, in der eigenen Schule aktiv zu werden. Wettbewerbe und Aktionen schaffen zudem neue Anreize zum Engagement von Schülern und Schulen.
Weitere Infos zum Projekt Stark im MiteinanderN und alle Gewinner im Internet unter www.miteinandern.de
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Gewinner_des_Wettbewerbs_Kreativ_gegen_Vandalismus_01.06.2009.doc |
30. 05. 2008 Mit frischen Ideen gegen Vandalismus Unter dem griffigen Namen „Cool at School“ hat die Westfälische Provinzial ein Antivandalismusprojekt entwickelt. Mit Unterstützung des arbeitskreises soziale bildung und beratung (asb) erhalten in zwei bis drei Mal jährlich stattfindenden Fortbildungen rund zwanzig Lehrer, Schulsozialarbeiter bzw. Schulpsychologen von weiterführenden Schulen im Schulungsgebäude der Westfälischen Provinzial konkrete Impulse, um in ihren jeweiligen Schulen aktiv zu werden.
Weiterführende Schulen erhalten konkrete Impulse für eigene Projekte
Die Fortbildung versetzt Lehrer und Schulsozialarbeiter praxisnah in die Lage, mit ihren Schülern und ggf. weiteren Beteiligten, wie Eltern und Bauämtern, an der Vandalismusprävention zu arbeiten. Denn leider gehört Vandalismus an vielen Schulen zum Alltag.
Cool at School ist ein Baustein des bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreichen Gesamtprojekts „Stark im MiteinanderN“. Neben regelmäßigen Fortbildungen bietet die Provinzial zusätzlich ein Aktionshandbuch mit vielen Tipps und Ideen zur Prävention im Schulalltag. Zudem sorgt der Wettbewerb „Kreativ gegen Vandalismus“, der aufgrund des großen Zuspruchs nach den Sommerferien erneut starten wird, für weitere Impulse. Gesucht werden dann innovative Vorschläge zur Verschönerung von Schulen, knackige Ideen für die Raumgestaltung oder den Schulhof und coole Projekte, die bereits umgesetzt wurden oder noch geplant sind.
Infos zu den Fortbildungsterminen und zum Gesamtprojekt „Stark im MiteinanderN“, das neben der Westfälischen Provinzial getragen wird vom arbeitskreis soziale bildung und beratung (asb), dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe und der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster, finden Interessierte im Internet unter www.miteinandern.de.
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14. 12. 2007 Provinzial-Projekt vom Familienministerium ausgezeichnet Die Westfälische Provinzial hat mit ihrem Präventionsprojekt „Stark im MiteinanderN“ bei einem landesweiten Unternehmenswettbewerb den zweiten Platz erhalten. Im Rahmen des „ENTERPreis - Unternehmenswettbewerb 2007. Verantwortung erkennen - Engagement zeigen“ zeichnete das Ministerium für Generationen, Familien, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vorbildhaftes gesellschaftliches Unternehmensengagement aus. Die Preisverleihung fand am 12. Dezember 2007 im Beisein von Minister Armin Laschet in Düsseldorf statt.
„Stark im MiteinanderN“ zur Gewaltprävention an Schulen
Mit dem Kooperationsprojekt „Stark im MiteinanderN“ lernen Schüler/Innen Handlungsalternativen kennen, um mit Konflikten anders umzugehen. Kinder und Jugendliche werden mit ihren Ängsten, ihrer Wut und all ihren Gefühlen im Schulalltag ernst genommen. Sie erlernen neue Wege, um eine auf Rücksichtnahme und Teamgeist basierende, konstruktive Konfliktkultur zu praktizieren. Das Projekt wurde partnerschaftlich von der Westfälischen Provinzial, dem Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe (JRK), dem arbeitskreis soziale bildung und beratung (asb) und der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster entwickelt. Es bietet mit verschiedenen Bausteinen Lösungsansätze zur Förderung einer konstruktiven Konfliktkultur für mehr Sicherheit an westfälischen Schulen. Pädagogische Leitfäden zur Durchführung von Gesprächskreisen, ein ideenreicher Erlebnisparcours, theaterpädagogische Methoden und viele Tipps und Anregungen zur Vandalismusprävention für eigene Projekte und den Unterricht gehören zu dem Angebot für Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 16 Jahren. Infos zum Projekt unter www.miteinandern.de
Das Projekt “Stark im MiteinanderN” ist jedoch nicht das einzige gesellschaftliche Engagment der Provinzial. Getreu ihrem Selbstverständnis als „Schutzengel“ legt die Westfälische Provinzial besonderen Wert auf eine aktive Schadenverhütung: So unterstützt sie beispielsweise nicht nur westfalenweit rund 60 Nachtbusse zur Förderung der Verkehrssicherheit, sondern bietet ihren Kunden auch ein kostenloses Unwetterfrühwarnsystem an. Zahlreiche Sicherheits-Netzwerke, insbesondere eine gelebte Partnerschaft mit den westfälischen Feuerwehren in der Brandschutzerziehung und -aufklärung, sind ein weiterer Beleg für das gesellschaftliche Engagement der Provinzial in Westfalen.
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Provinzial-Projekt_vom_Familienminisiterium_ausgezeichnet.pdf |
28. 4. 2005 Dem Mobbing an Schulen aktiv begegnen „Mobbing unter Schülern. Analyse – Bearbeitungsmethode – Handlungsschritte“, so lautet der Titel des neuen SPOTLIGHT-Handbuches, das Lehrern, Schulsozialarbeitern und Schulpsychologen in ganz Westfalen ab sofort zur Verfügung steht. In dem nun vorliegenden Buch fassen die Autoren Annette Michels und Andreas Raude die inhaltlichen und methodischen Ergebnisse einer über zweijährigen Pilotphase zusammen, die das Team des asb (arbeitskreis soziale bildung und beratung e.V. Münster) im Rahmen von „SPOTLIGHT – Theater gegen Mobbing“ in der Arbeit mit Schülern der 6. - 8. Klassen aller Schulformen und in Lehrerfortbildungen gewonnen haben. „SPOTLIGHT – Theater gegen Mobbing“ ist der dritte Baustein des Münsteraner Projekts „Stark im MiteinanderN“, mit dem die Westfälische Provinzial die gewaltpräventive Arbeit an Schulen in Westfalen unterstützt.
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30.09.2004 "Stark im MiteinanderN" für mehr Sicherheit an Schulen Die Projektpartner des Projekts „Stark im MiteinanderN“ freuen sich, dass ihr Engagement für mehr Sicherheit in und an Schulen durch die Verleihung des „Deutschen Förderpreises Kriminalprävention“ am 30. September im Festsaal des Rathauses der Stadt Münster in besonderer Weise gewürdigt wurde. Der unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin der Justiz, Brigitte Zypries, und des Oberbürgermeisters der Stadt Münster, Berthold Tillmann, stehende Förderpreis wird jährlich an Projektträger verliehen, deren Projekte einen systematisch entwickelten Ansatz vorweisen und deren Wirksamkeit nachgewiesen werden kann. Die Stiftung Kriminalprävention lobte die herausragende modulhafte Konzeption, Zielgruppenorientierung und Prozessevaluation.
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29.07.2004 Gesellschaftliches Engagement wird gewürdigt – Nominierung des Projekts "Stark im MiteinanderN" für Deutschen Förderpreis der Kriminalprävention Die Projektpartner des Projekts „Stark im MiteinanderN“, freuen sich, dass ihr Engagement für mehr Sicherheit in und an Schulen durch die Nominierung der Stiftung Kriminalprävention in Münster für den „Deutschen Förderpreis der Kriminalprävention“ in besonderer Weise gewürdigt wird. Die Preisverleihung erfolgt am 30.9.2004 im Festsaal des Rathauses in Münster..
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