Detailbeschreibung


Zukunftswerkstatt – „We have a dream!“

Neue Visionen entstehen lassen, eine Idee zur kulturellen Mitgestaltung unserer Gesellschaft zu bekommen, das Ganze in Verbindung mit Vandalismusprävention: Das ist der Ausgangspunkt der folgenden Projektidee. Es geht zunächst um eine rein planerische Zukunftswerkstatt, in der Möglichkeiten der Umgestaltung von Bereichen des Schulgeländes oder, großflächiger gedacht,  vielleicht sogar von brachliegenden Geländen der Kommune entwickelt werden. So wurde beispielweise ein durch Vandalismus zerstörter Skater-Park von einer Gruppe Schüler*innen mithilfe einer Zukunftswerkstatt planerisch neu gestaltet. Denkbar sind natürlich auch andere Orte, die zukünftig zur Nutzung für Jugendliche bereitgestellt werden sollen.

Beim Entwickeln der visionären Pläne können die Jugendlichen zum Beispiel einen dreidimensionalen Plan erstellen, der zahlreiche Einzelaspekte einer möglichen Umgestaltung veranschaulicht. Ein solcher Plan kann natürlich auch ganz zeitgemäß digital erstellt werden. Hierbei können die Jugendlichen einen Wegweiser konzipieren, der auch Städteplanern vor Ort die Richtung weisen kann. Viele Kommunen gestalten ihre kommunalen Planungsprozesse bereits partizipativ und beziehen Jugendliche mit ein.

Inhaltlich passt diese Projektidee gut ins Curriculum des Fachs Gesellschaftslehre, sie kann daher in diesem Rahmen von einer Klasse oder einem Kurs durchgeführt werden. Das Fach Gesellschaftslehre will einen Beitrag leisten zur Entwicklung von Kompetenzen, die das Verstehen von gesellschaftlich wirksamen Strukturen und Prozesse ermöglichen und die Mitwirkung in demokratisch verfassten Gemeinwesen unterstützen sollen. Über die Methode Zukunftswerkstatt erfahren die Schüler*innen, wie Mitgestaltung gelebt werden kann. Die bedürfnis- und nutzungsorientierte Gestaltung von Räumen stellt ein wichtiges Element der Vandalismusprävention dar. Umso besser ist es natürlich, wenn es nicht nur bei der Idee bleibt, sondern die erarbeiteten Pläne auch umgesetzt werden.