Detailbeschreibung


Eingangshalle = Visitenkarte

Dass man beim Eintreten in ein Schulgebäude direkt einen Eindruck vom Besonderen der Schule bekommt, stand am Anfang der folgenden Projektidee. Eingangshallen stellen gerade in älteren Schulgebäuden häufiger keine architektonische Glanzleistung dar oder wirken schlicht nicht einladend – umso wichtiger ist es, dass sich die Schüler*innen diesen Raum selber erschließen, ihm ein eigenes Gesicht geben, Licht und Farben hineinbringen! Statt Wände von einem Unternehmen renovieren oder streichen zu lassen, können die Schüler*innen ihr Lern- und Lebensumfeld selbst mitgestalten. Die Eingangshalle sollte so gestaltet werden, dass sie inhaltlich einen Zusammenhang mit dem Schulleben darstellt. So können beispielsweise alle Unterrichtsfächer symbolisiert in Bildern wiedergegeben werden.
Das Projekt kann am besten jahrgangsstufenübergreifend angelegt werden, damit es für alle Jahrgänge eine Möglichkeit gibt, sich mit dem Ergebnis zu identifizieren. Denkbar ist auch, es in den Musik-Kunst-Neigungskursen zu entwickeln. In jedem Fall geht eine gewisse Planungsphase voraus.
Die Umsetzung – die Bemalung der Eingangshalle – kann beispielsweise an einem einzigen Projekttag geleistet werden. Möglichst viele Schüler*innen fertigen in jahrgangsgemischten Kleingruppen jeweils ein Bild an. Ergänzend kann auch noch eine Tonbeschallung vorgenommen werden: Schüler*innen, die technikaffin sind, entwickeln dazu Toncollagen, die das Bild noch ergänzen. Die Toncollagen können mithilfe von Bewegungsmeldern immer erklingen, wenn man sich unmittelbar vor das jeweilige Bild stellt.
So entstehen bunte Wegweiser durch das Fächerspektrum der Schule. Dies ist nur eine Möglichkeit der Darstellung. Entscheidend ist die Einbindung der Schüler*innen in die Fragestellungen: „Wie stellen wir uns die Visitenkarte unserer Schule vor? Was wollen wir beim Eintreten erleben und anderen vermitteln?“