Detailbeschreibung


Pimp your school!

Dürfte es etwas mehr sein? Wie wäre die Idee einer wahren Verjüngungskur für die Schule, verknüpft mit Vandalismusprävention?!

Diese verlockende Aussicht nehmen einige Schulen zum Anlass, Projekte zu initiieren, die das Wohlfühlen und die Akzeptanz des Lernumfeldes innerhalb der ganzen Schulgemeinschaft steigern. Innerhalb einer Projektwoche können zahlreiche jahrgangsübergreifende Arbeitsgruppen, begleitet von Lehrer*innen und Eltern, viele große und kleine Beiträge leisten. Alle zusammen verschönern eine Woche lang ihre Schule, renovieren und gestalten. Jede*r kann sich mit eigenen Fähigkeiten, Faibles und Erfahrungen einbringen. Gerade die Einbindung der Eltern stärkt dieses Großprojekt. Das gemeinsame Tun aller kann die Schwelle zukünftiger Kommunikation miteinander deutlich absenken – ein Gewinn über die Projektwoche hinaus.  

So können Gartenelemente z. B. Bänke aus Holzpaletten gebaut, neue Wege aus Baumabschnitten gestaltet oder Blumenbeete innen wie außen neu angelegt werden. Dunkle Wände werden aufgehellt, kahle Flächen künstlerisch aufgewertet und einzelnen Schultrakten kann ein ganz eigener Gestaltungscharakter verliehen werden. Der Gewinn besteht darin, dass sich die Schüler*innen und Lehrer*innen anders mit dem Umfeld ihrer Schule verbunden fühlen und einen anderen Blick dafür bekommen. Tritt Vandalismus dennoch auf, erfolgt statt gleichgültiger Hinnahme viel häufiger eine Verurteilung der Taten. Die Schüler*innen identifizieren sich mit Ihren Werken und verteidigen ihre Schule!

Der Gedanke der Projektwoche kann weiter verfolgt und Bestandteil des Schulprogramms werden. Jedes Jahr aufs Neue kann geprüft werden: Was braucht unsere Schule in diesem Jahr? Etabliert sich eine Arbeitsgruppe, die sich dauerhaft dem Thema „Pimp your school!“ widmet, können aus den Aktionen der Projektwoche nachhaltige Projekte werden.