Detailbeschreibung


„Stühle können eine Message haben!“

Erfreulicherweise gibt es an vielen Schulen sehr gut funktionierende Streitschlichter- oder Patengruppen. Mancherorts sind diese auf der Suche nach zusätzlichen Aufgaben, weil ihre bereits geleistete Arbeit im Sinne einer konstruktiven Konfliktkultur erfolgreich war und sie nicht mehr so häufig zur Konfliktregulierung hinzugezogen werden. An anderen Orten erleben diese Schüler*innen aber auch, dass beispielsweise ihr Streitschlichterraum vor Vandalismus nicht geschützt ist.

Wie wäre es, die Stühle sprechen zu lassen? Gesagt, getan! Die Aktion „Stühle können eine Message haben!“ verbindet die Themen Streitschlichtung und Vandalismusprävention miteinander, indem Stühle des Streitschlichterraumes mit Botschaften versehen werden, die für den Schlichtungsprozess relevant sind. Hier werden Stühle zu Symbolen des Miteinander(n)s! Es lassen sich zahlreiche Botschaften für solidarisches und präventives Verhalten grafisch umsetzten, indem die Stühle des Schlichtungsraumes als „Malgrund“ verwendet werden. So wird nicht nur eine Verschönerung vorgenommen, sondern die Streitschlichtung künstlerisch widergespiegelt.

Die betroffenen Schüler*innen gehen damit den Schutz ihrer wichtigen Räume ganz praktisch an. Darüber hinaus haben die Gestaltungsarbeiten selber einen hohen Symbolwert. Die Präsentation des Beitrags – die Nutzung der Stühle während der Mediation – stellt deutlich heraus, wie vielfältig eine Botschaft ausgedrückt werden kann: kreativ, nützlich und präventiv zugleich. Natürlich ist die Idee erweiterungsfähig. Ausrangierte Tische bieten ebenfalls eine geeignete Unterlage …

Diese Idee lässt sich leicht auf andere Orte und Problemfelder übertragen.